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Ruf nach besserem Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt

03.04.2025 - weniger als eine Minute Lesezeit

Portrait von Martin Heiniger

Martin Heiniger

Fachredaktion Sozialinfo

Vier Primarschüler*innen sitzen auf einer Bank und sind in ihre Handys vertieft.

In der Lebenswelt von Kindern und Jugendliche spielen digitale Medien wie Social Media oder Online-Games eine grosse Rolle. Dabei steigt das öffentliche Bewusstsein für die Risiken der digitalen Welt.

Nebst Gefährdungen durch digitale Gewalt wie etwa Pädokriminalität steigt auch die Evidenz für negative psychische Folgen des digitalisierten Medienkonsums. So zeigt etwa die Studie «Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)» einen Zusammenhang des subjektiven Wohlbefindens mit einer problematischen Mediennutzung auf, besonders bei Mädchen und jungen Frauen.

Hinter den digitalen Angeboten stehen oft grosse Firmen, die die psychologischen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen gezielt ausbeuten, ohne Rücksicht auf negative Folgen. Fachorganisationen fordern deshalb nachdrücklich politische Massnahmen zur Regulierung digitaler Plattformen. Kinderschutz Schweiz begrüsst, dass der Ständerat in der vergangenen Frühjahrssession zwei Postulate zum bessern Schutz von Kindern und Jugendlichen auf Social Media-Plattformen angenommen hat.

Was auch noch wichtig ist:

  • Fehlerhafte IV-Gutachten: Nationalrat nimmt Motion für die Stärkung der Rechte Betroffener an.

Autor*in

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Martin Heiniger

er/ihm

Fachredaktion Sozialinfo

Sozialinfo

Ausbildung

Dipl. Sozialarbeiter FH; BA Philosophie / Medien- und Kommunikationswissenschaften

Leitsatz

Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. (Paul Watzlawick)